Die Funktionsweise des Funksystems AMR Mobile
Das Grundprinzip des Funksystems AMR Mobile
Das System AMR Mobile bzw. die in den einzelnen Mess- und Verteilgeräten integrierten Funksender arbeiten grundsätzlich im Frequenzbereich von 868 MHz. Diese Funkfrequenz ist grundsätzlich für derartige Anwendungen reserviert. Ein spezielles Verschlüsselungsverfahren der Funkdaten (CRC) verhindert zuverlässig Übertragungsfehler. Auf Grund der äußerst geringen Sendeleistung und der minimalen Sendedauer sind eventuelle Befürchtungen bezüglich elektromagnetischer Belastungen völlig unbegründet. So ist das Funksystem AMR Mobile aus elektromagnetischer Sicht absolut unbedenklich.
Die „Funkphase“ der Geräte
Die Messgeräte bzw. die Aufsatzmodule der Geräte beginnen prinzipiell zu einem vorab eingestellten Zeitpunkt für eine bestimmte Zeitdauer ihre Funktelegramme in sehr kurzen Intervallen zu senden. Der Zeitpunkt zu dem die Geräte mit einer sogenannten „Funkphase“ starten wird von der Firma Messtechnik über eine entsprechende Programmierung der Verbrauchsmessgeräte definiert. Die Funkablesung der Verbrauchsmessgeräte durch einen Messtechnik Servicetechniker erfolgt anschließend jährlich wiederkehrend immer innerhalb dieses vordefinierten Zeitintervalls.
Der Ablauf der Funkablesung der Verbrauchsmessgeräte
Der mit einem batteriebetriebenen Funkdatensammler sowie einem mobilen Datenerfassungsgerät (PDA) ausgestattete Messtechnik Ablesetechniker betritt innerhalb des Zeitintervalls der „Funkphase“ das abzulesende Gebäude. Bei kleineren Wohnanlagen ist es in vielen Fällen sogar möglich eine Funkablesung durch Umgehen des Gebäudes (ohne Betreten der öffentlichen inneren Gangbereiche des Hauses) durchzuführen. Der mobile Datensammler empfängt die Funktelegramme der sich in den Wohnungen befindlichen Mess- und Verteilgeräte und sendet diese nach einer kurzen Funktionsprüfung an den mobilen PDA weiter. Auf dem PDA wurden im Vorfeld sämtliche notwendigen Verbrauchsgerätestammdaten des abzulesenden Gebäudes abgespeichert – der Messtechnik Ablesetechniker kann somit ständig auf dem PDA den Ablauf der Funkablesung kontrollieren.
Der Datenimport der Verbrauchsdaten
In der Abrechnungszentrale des Unternehmens werden die Daten aus den mobilen Datensammlern ausgelesen, einer Plausibilitätskontrolle unterzogen und anschließend in die Datenbanken importiert. Nach Einlangen der entsprechenden Heizkostenangaben von den zuständigen Hausverwaltungen bzw. Energieversorgern kann dann kurzfristig die wohnungsweise verbrauchsbasierende Abrechnung der Heiz- und Wasserkosten durchgeführt werden.





